Ein Sauna Ofen bestimmt Temperatur, Aufgussqualität und Energieverbrauch einer Sauna. Je nach Bauart unterscheiden sich Technik, Anschluss, Steuerung, Wartungsaufwand und laufende Kosten deutlich. Für den Einsatz in der Schweiz spielen zudem elektrische Anschlussarten, Sicherheitsnormen und Energiepreise eine wichtige Rolle. Dieser Beitrag bietet eine sachliche Übersicht über Ofentypen, Leistungsbedarf, Stromverbrauch, Preise, Installation und Auswahlkriterien.
Ein Sauna Ofen ist ein Heizgerät, das Saunasteine erhitzt und die Temperatur in einer Sauna reguliert. Er beeinflusst Aufheizzeit, Luftfeuchtigkeit und Energieverbrauch.
Ein moderner Saunaofen besteht aus mehreren Komponenten. Dazu gehören Heizsystem oder Brennkammer, Steinkorb, Temperaturfühler, Steuerungseinheit sowie Sicherheitseinrichtungen wie Überhitzungsschutz. Je nach Bauart funktioniert das System elektrisch, mit Holz oder mit Gas. Der Ofen bildet das technische Zentrum jeder Sauna und bestimmt massgeblich deren Nutzungsqualität.
Es gibt elektrische Saunaöfen, Holz Saunaöfen und Bio Saunaöfen. Sie unterscheiden sich in Wärmequelle, Steuerung und Einsatzbereich.
Der elektrische Saunaofen erzeugt Wärme über Heizstäbe im Innern des Geräts. Die Saunasteine speichern diese Energie und geben sie gleichmässig an den Raum ab.

Modelle werden häufig als Set mit Saunasteinen und interner oder externer Steuerung angeboten. Die Montage erfolgt wandnah oder freistehend. Je nach Leistung ist ein Starkstrom Anschluss erforderlich.
Ein Holz Saunaofen nutzt Brennholz als Energiequelle. Die Wärme entsteht durch Verbrennung im Feuerraum.

Der Einsatz erfolgt überwiegend in Outdoor Anlagen, Aussensaunen oder Gartensaunen. Erforderlich sind Kamin, ausreichender Abstand zur Wand sowie ein feuerfester Untergrund. Die Wärmeentwicklung ist weniger exakt steuerbar als bei elektrischen Modellen.
Ein Bio Saunaofen kombiniert einen elektrischen Saunaofen mit einer Verdampfereinheit.
Möglich sind
Diese Geräte erlauben flexible Nutzung bei unterschiedlichen Temperatur und Feuchtigkeitsstufen. Zusätzlicher Pflegeaufwand entsteht durch Wasserbehälter und Kalkablagerungen.

Gasbetriebene Saunaöfen arbeiten mit Erdgas oder Flüssiggas. Sie sind im privaten Bereich selten, da Anschluss und Genehmigungen aufwendig sind.
Ein Saunaofen besteht in der Regel aus folgenden Elementen:
Bei elektrischen Modellen übernehmen Heizstäbe die Wärmeerzeugung. Bei Holzöfen erfolgt dies durch Verbrennung. Die Saunasteine speichern Wärme und ermöglichen Aufgüsse durch Wasserzugabe .Die Qualität und Anordnung der Saunasteine beeinflusst, wie gleichmässig ein Sauna Aufguss verdampft und wie stark der Hitzereiz wahrgenommen wird. Sensoren messen die Temperatur und übermitteln diese an die Steuerung. Wird der Grenzwert überschritten, erfolgt eine automatische Abschaltung.
Für Innenräume eignet sich meist ein elektrischer Saunaofen. Für Outdoor Anlagen ein Holz Saunaofen. Für mildes Klima ein Bio Saunaofen.
Der Ofen für Sauna Anlagen sollte stets an Raumvolumen, Isolation und Nutzung angepasst werden.
Als Richtwert gelten 1 kW Leistung pro Kubikmeter Saunaraum. Bei Outdoor Saunen oder grossen Glasflächen wird mehr Leistung benötigt.
Beispiele
Zusätzlicher Leistungsbedarf entsteht bei
Bei Aussenanlagen empfiehlt sich eine Leistungsreserve von etwa 10 bis 20 Prozent.
Während des Aufheizens arbeitet der Saunaofen mit voller Leistung. Danach taktet er automatisch zur Temperaturhaltung.
Ein Saunagang mit einem 9 kW Saunaofen kostet in der Schweiz meist zwischen 2 und 4 CHF, abhängig von Strompreis und Heizdauer. Rechenbeispiel Leistung 9 kW Betriebsdauer 1.5 Stunden 9 kW × 1.5 h = 13.5 kWh Bei 0.25 CHF pro kWh ergeben sich rund 3.40 CHF.
Der Energieverbrauch lässt sich durch folgende Massnahmen reduzieren:
Moderne Steuerungssysteme ermöglichen Zeitprogramme und automatische Abschaltung, wodurch unnötiger Stromverbrauch vermieden wird.
Typische Preisbereiche
Ein Set mit Saunasteinen und Steuerung ist häufig wirtschaftlicher als Einzelkauf.
Laufende Kosten entstehen durch
Bei regelmässiger Nutzung liegen die jährlichen Stromkosten häufig im unteren bis mittleren dreistelligen bereich.
Die Saunasteuerung regelt Temperatur, Heizdauer und Sicherheitsfunktionen des Saunaofens und beeinflusst massgeblich Energieverbrauch und Bedienkomfort.
Die Steuerung befindet sich direkt am Ofen. Merkmale:
Ein separates Bedienfeld wird ausserhalb der Sauna montiert.
Moderne Systeme ermöglichen
Automatische Abschaltung ist ein wichtiger Sicherheitsbestandteil.

Saunaöfen ab mittlerer Leistung benötigen in der Schweiz meist einen 400 Volt Drehstrom Anschluss. Die Installation sollte durch eine Fachperson erfolgen. Der Anschlussquerschnitt richtet sich nach der Leistung.
Zu beachten sind:
Bei Holzöfen ist ein korrekt geführter Kamin zwingend erforderlich.
Ein Saunaofen erreicht bei sachgemässem Betrieb eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren oder mehr. Empfohlene Wartung:
Zu beachten sind:
Regelmässige Wartung erhöht die Betriebssicherheit und reduziert Folgekosten.
Beim Planen oder wenn eine Sauna gekauft wird, sollte der Saunaofen als zentrales technisches Element früh berücksichtigt werden. Ein Sauna Ofen ist das zentrale technische Element jeder Sauna. Er bestimmt Aufheizzeit, Temperaturverteilung, Aufgussverhalten und Energieverbrauch.
Für Innenräume werden überwiegend elektrische Saunaöfen eingesetzt, da sie präzise steuerbar und einfach zu installieren sind. Holz Saunaöfen eignen sich vor allem für Outdoor Anlagen und Gartensaunen. Bio Saunaöfen ermöglichen zusätzlich den Betrieb mit erhöhter Luftfeuchtigkeit.
Die benötigte Leistung richtet sich in erster Linie nach dem Raumvolumen und beträgt im Durchschnitt etwa 1 kW pro Kubikmeter. Weitere Faktoren sind Dämmung, Glasflächen und Standort der Sauna.
Da die Auswahl eines geeigneten Saunaofens von mehreren technischen Parametern abhängt, kann eine fachliche Beratung sinnvoll sein, insbesondere bei individuellen Raumgrössen, Outdoor Saunen oder speziellen Anforderungen an Steuerung und Energieverbrauch.
Arrigato bietet eine breite Auswahl an Saunen, Whirlpools und Zubehör sowie Informationen zu technischen Komponenten an und führt ein entsprechendes Produktsortiment. Dies kann die Planung und Auswahl eines passenden Saunaofens unterstützen. Über den Kontakt kann zudem eine persönliche Beratung vor Ort sowie der Besuch einer Ausstellung vereinbart werden.
Welche Öfen sind für eine Sauna am besten
Elektrische Saunaöfen eignen sich für die meisten Innenräume. Holz Saunaöfen werden vor allem bei Outdoor Anlagen eingesetzt. Bio Saunaöfen ermöglichen zusätzlich ein feuchteres, milderes Saunaklima.
Wie viel Strom verbraucht ein Saunaofen
Ein Saunagang benötigt in der Regel zwischen 8 und 14 kWh Strom. Der genaue Verbrauch hängt von Leistung, Laufzeit, Dämmung und Steuerung ab.
Welchen Ofentyp benötigt man für eine Sauna
Der passende Ofentyp richtet sich nach Standort und Infrastruktur. Für Innenräume wird meist ein elektrischer Saunaofen verwendet. Für Aussensaunen kommen auch Holz Saunaöfen infrage. Bio Systeme eignen sich für flexible Klimanutzung.
Was kostet ein Saunagang mit 9 kW Ofen
In der Schweiz liegen die Stromkosten pro Saunagang mit einem 9 kW Saunaofen meist zwischen 2 und 4 CHF, abhängig vom Tarif und der Heizdauer.
Unternehmen
Kundenservice
052 730 93 60
Standort:
Arrigato Spa
Ausstellung Öffnungszeiten:
Mo bis Fr von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
und 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Sa von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Mein Arrigato
Service
Bestellung & Service